Das Therapie- und Leistungsangebot der Praxis für Physiotherapie von Corinne van Houtert im Überlick!

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Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist der therapeutische Sport so wichtig. Er unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert die physische und psychische Gesundheit.

Krankengymnastik ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Betroffene die Übungen regelmäßig weiter durchführen. Krankengymnastik kann Einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Gruppenbehandlungen unterstützen das psychische Erlebnis der Gemeinsamkeit und sind, falls möglich, der Einzelbehandlung vorzuziehen.

Je nach Erkrankung werden verschiedene Techniken eingesetzt:

  • Funktionelles Üben fördert aktiv die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken.
  • Mobilisation umfaßt passive Übungen, bei denen der Physiotherapeut  den Körper des Patienten, der häufig bettlägrig ist, "durchbewegt".
  • Haltungsturnen ist ein Bereich, bei dem Betroffene durch gezielte sportliche Übungen geschwächte Muskulatur stärken. In diesen Bereich fallen z. B. die Rückenschulen, die nach Abklingen akuter Schmerzzustände Linderung bringen.
  • Atemübungen sind insbesondere für Lungen- und Asthmakranke von Bedeutung, haben aber auch auf viele andere Patienten eine entspannende Wirkung, da hier gezielt die Entkrampfung der Atemmuskulatur geübt wird.
  • Lähmungen werden mit speziellen Übungen behandelt, die in der Regel nach Bobath oder PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation) durchgeführt werden. Dabei werden meistens alltägliche Bewegungsmuster so lange wiederholt, bis sich im Gehirn die durch die Lähmungsursache (Schlaganfall, Unfall) "gelöschten" Programme neu entwickeln. Für diese Behandlung braucht ein Physiotherapeut eine Zusatzausbildung.

Die Massage (von frz. masser „massieren“, aus arab. مس „berühren; betasten“ oder aus griech. μάσσω „kauen; kneten“) dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Fußreflexzonenmassage.

Vor über 5000 Jahren entdeckten die Chinesen die Reflexzonen vieler Organe am menschlichen Fuß. Das heißt, der Körper spiegelt sich an den Füßen wieder. Die Fußreflexzonenmassage nutzt dieses Wissen, um Energieblockaden zu lösen, Selbstheilungskräfte anzuregen, das gesamte Nervensystem zu harmonisieren und den Körper beim Entgiften und Entschlacken zu unterstützen. Darüber hinaus fördert die Reflexzonenmassage die Durchblutung der Füße und sorgt für tiefe Entspannung und Zufriedenheit. Spüren Sie das Wohlbefinden vom Scheitel bis in die Zehenspitzen!

Fango (italienisch fango, Plural fanghi: Schlamm, Schmutz, heilender Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs.

Vor der Anwendung wird das Gesteinpulver mit Wasser zu einem homogenen Brei aufgemischt, dieser wird auf eine Temperatur von 45 bis 50° erhitzt und als so genannte Schlammpackung in einer Schichtdicke von etwa 3 cm auf die erkrankten Bereiche des Körpers aufgetragen. Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten. Wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt.

Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt.

Anwendungsgebiete der Wärmetherapie / Fango

  • Bindegewebs- und Muskelrheumatismus
  • Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen
  • Hexenschuss, Ischialgie, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
  • Spasmen glattmuskulärer Organe
  • Traumatische Kontusionen und Distorsionen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelverhärtung
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Ekzeme

Kinderphysiotherapeuten behandeln Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, Bewegungsstörungen und Behinderungen. Sie wissen, wie eine normale Kindesentwicklung motorisch, kognitiv und sozial verläuft und erkennen deren Abweichungen. Kindertherapeuten sehen ihre Aufgabe in der sehr individuellen und ganzheitlichen Therapie ihrer Patienten und der Beratung und Anleitung ihrer Eltern.

Die Behandlung sollte so früh wie möglich beginnen, weil in der Reifung des Zentralnervensystems in den ersten Lebensjahren bereits die Basis und Struktur für alles weitere Lernen geschaffen wird. Gerade deshalb gibt es in dieser Phase noch gute Möglichkeiten für die Korrektur von Fehlentwicklungen. Die Arbeit der Kindertherapeuten schließt intensiven Kontakt mit Ärzten, Lehrern und Erziehern sowie den Austausch mit anderen Therapeuten ein. Sie unterstützen die Eltern, ihre Kinder besser zu verstehen und zu fördern. Die Kinderphysiotherapie ist eine Kassenleistung und wird vom Arzt verordnet.

Das Wesen der Osteopathie ist es, Funktionsstörungen im menschlichen Körper zu erkennen und zu behandeln. Diese Funktionsstörungen sind häufig auf Verluste der Beweglichkeit in den verschiedenen Geweben zurückzuführen. Um Störungen zu beheben, benutzt man sanfte Techniken (Der Druck ist zwischen 20 bis 50 Gramm) im Schädelbereich. Durch diese besonderen Griffe beseitigt man Verformungen und Verschiebungen der Schädelknochen, wodurch es zu einer Entspannung des Gehirns, der inneren Organe und des Bindegewebes kommt. Als Folge daraus normalisiert sich das Gleichgewicht zwischen den einzelnen Systemen.Durch die osteopathische Behandlung kann es vereinzelt in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Therapie zu einer Verstärkung der vorher bestehenden Symptome kommen. Dies ist ein normaler physiologischer Vorgang der Sie nicht beunruhigen sollte.

Es gibt viele Gründe, warum einem Neugeborenen mit der Behandlung geholfen werden kann. Bereits im Mutterleib nehmen die Kinder die vielfältigen tagtäglichen Belastungen der Mutter intensiv wahr, insbesondere Stresssituationen, wie z.B. Unfälle.Auch der Geburtskanal ist alles andere als ein „Kinderspiel“. Dort werden die Schädelknochen der Umgebung angepasst und müssen sich durch das Becken der Mutter arbeiten! Wenn dann auch noch die Saugglocke, Kaiserschnitt oder eine Zangengeburt notwendig wird, wirken zahlreiche Kräfte gleichzeitig auf das noch sehr weiche Babyköpfchen ein. Die Summe dieser Belastungen sind oftmals Auslöser für erst später auftretende Symptome und Beschwerden. Die Ursache für Schrei- und Spuckkinder, asymmetrisch liegende Kinder, Verdauungsprobleme oder Probleme beim Stillen sind häufig in den Ereignissen während der Schwangerschaft und Geburt zu suchen. Selbst wenn sich der Schädel nach der Entbindung äußerlich schnell wieder zurückformt, können strukturelle Verschiebungen und Blockaden in dem kleinen Babyköpfchen zurückbleiben, die Ihrem Baby Beschwerden bereiten können.

Die folgenden Auffälligkeiten können ihre Ursache in den oben beschriebenen Schwangerschafts- oder Geburtsbedingten Besonderheiten haben und lassen sich durch eine frühzeitige Behandlung des Kindes deutlich mindern oder beseitigen:

- Geburtstraumata (z.B. Saugglocken, Zangengeburt, Kaiserschnitt)
- Haltungsstörungen (Lage- und Schädelasymmetrien, Schiefhals, Überstreckung)
- Verdauungsstörungen (Koliken, verstärktes Spucken, Verstopfungen)
- Verhaltens- und Lernstörungen (Motorische Unruhe, Konzentrationsstörungen, nervöses Kind, impulsives oder aggressives Verhalten)

Osteopathie ist also gerade bei Kindern eine gute Möglichkeit, auch vielfältige Probleme mit einer Methode zu behandeln, die das Kind nicht belastet. Sie dient dem Kind als Hilfe, mit den eigenen Fähigkeiten sein Gleichgewicht wieder zu finden.
So können sie Ihrem Baby einen guten Start ins Leben geben.

Das Bobath-Konzept ist das weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandte Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des ZNS, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

Die Kernprobleme bei der Arbeit nach dem Bobath-Konzept sind die zentral bedingte teilweise oder vollständige Lähmung (Parese bzw. Plegie) eines Körperabschnittes, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigte Muskelspannung (Hypotonus, schlaffe Lähmung) bzw. unkontrolliert erhöhte Muskelspannung (Hypertonus, Spastik) sowie die Störungen der Körperselbstwahrnehmung (Propriozeption).

Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung (Muskeltonus) und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Die Arbeitsprinzipien des Bobath-Konzeptes sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe. Alle Lernangebote an den Patienten werden nach diesen beiden Prinzipien gestaltet und auch vom Erfolg her beurteilt.

Die "Methoden" des Bobath-Konzeptes sind Lernangebote, die dem Patienten nach einem individuellen Befund von Problemen, Ressourcen und Zielen wiederholt und gezielt entgegengebracht werden. Lernangebote sind insbesondere die Lagerung (Vermeidung bzw. Hemmung der Spastik), das Handling (Bewegungsanbahnung) und das Selbsthilfetraining (Anbahnung der Selbstpflegefähigkeit). Schematisiertes Arbeiten mit stets gleichförmigen "Übungen" ist nicht im Sinne des Bobath-Konzeptes.

Therapie und Pflege von hirngeschädigten Menschen nach dem Bobath-Konzept müssen so früh wie möglich beginnen, damit negative Entwicklungen, wie Ausbildung von Spastik und Erlernen unphysiologischer bzw. unnötiger, kompensatorischer Bewegungsabläufe, verhindert bzw. kontrolliert werden können. Hemiplegiepatienten, die im Akutkrankenhaus nach Bobath betreut wurden, haben bessere Erfolgsaussichten.

Die manuelle Therapie (s.a. Manuelle Medizin) dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems (Gelenke, Muskeln und Nerven); sie ist der von Physiotherapeuten/Masseuren mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin (aus Anlage zum Vertrag gemäß §125 SGB V über die Versorgung mit physiotherap. Leistungen). Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen. Von der ärztlichen „Manuellen Medizin“ unterscheidet sie sich darin, dass sie in Deutschland keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation) an der Wirbelsäule, anwenden darf. So zumindest der Volksglaube, denn eine klare und verbindlich gesetzliche Regelung gibt es nicht.

Osteopathie ist ein überwiegend manuelles Diagnose- & Behandlungskonzept, das auf den US-Amerikanischen Arzt Andrew Taylos Still (1828-1917) zurück geht und zu den alternativ medizinischen Verfahren gezählt wird.

Die Osteopathie unterscheidet zwischen Körperstruktur (z.B. Knochen, Muskulatur, Organe, Nerven, Körperflüssigkeiten) und Körperfunktionen (Durchblutung, Verdauung).

Struktur & Funktion beeinflussen sich gegenseitig und müssen stets gemeinsam betrachtet werden.

Veränderungen in einem der Systeme (Fehlbelastung) können weitreichende Folgen für den Organismus haben ( Fehlbelastungen können z.B. zu Kalkablagerungen führen).

In der Osteopathie ist der Körper somit eine biologische Einheit. Neben dem Bewegungsapparat und den Inneren Organen wird auch z.B. die Psyche einbezogen. Zum Beispiel kann eine schmerzhafte Schulter auch durch Stress ausgelöst werden.

Der menschliche Körper hat die natürliche Eigenschaft, sich selbst zu regulären, zu heilen und gesund zu halten. Der Osteopath ist aus diesem Grund bemüht diese oft gestörten Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren und dadurch eine ganz natürliche Heilung zu erreichen. 

Eine osteopathische/craniosacrale Therapie kann Spannungszustände und Bewegungseinschränkungen des Skeletts, der Muskeln, Faszien, Gelenke und Organe lösen.

Behandlungsmethode: craniosacrale Therapie ist eine sanfte Behandlungsform. Die Bezeichnung leitet sich ab von den Begriffen Cranium ( lt. Schädel) und Sacrum (lt. Kreuzbein). Das craniale System umfasst insgesamt die Strukturen des Schädels, der Wirbelsäule, das Kreuzbein, die Hirn- und Rückenmarkshäute und den Liquor.

Der Therapeut behandelt mit der sanften Behandlungsmethode mit den Händen den Kopf- Schulter und Nackenbereich, den Rücken und das Becken. Es lassen sich bestehende Blockaden lösen und es entsteht eine tiefgehende muskuläre Entspannung des ganzen Körpers. Zudem lässt sich die Mobilität der Schädelknochen, der Hirn- und Rückenmarkshäute erhöhen und der Rhythmus des Liquorflusses wird optimiert. Die Funktionsfähigkeit des Nervensystems wird verbessert, so dass die Wahrnehmung erhöht wird und die Selbstregulation des Körpers wird unterstützt. Die craniosacral-Therapie wirkt also auf körperlicher und emotionaler Ebene.

Sie wird angewandt bei folgenden Symptomen:

  • Schlafstörungen
  • Innerer Unruhe und Nervosität
  • Hyperaktivität
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Konzentrationsproblemen
  • Kopfschmerzen oder Migräne bei Kindern
  • Stress-Symptomatik

Cranio- (Schädel mit Oberkiefer) mandibuläre- (Unterkiefer) Dysfunktion (gestörte Funktion) umfasst alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Zustände, die auf strukturelle, biochemische, und psychologische Fehlregulation der Muskel-, Kiefer- und/oder Kiefergelenkfunktion zurückzuführen sind.

Probleme im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich sowie Fehlstellungen der Halswirbelsäule führen häufig zu einer Über- oder Fehlbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke.

Psychischer Leiden, insbesondere Stress, begünstigen ebenfalls eine CMD. Dieser, so wird angenommen, ist die Hauptursache für Zähneknirschen. Weitere Gründe können eine Fehlstellung des Bisses und fehlerhafte Zahnkontakte sein. Bei nächtlichem Knirschen fühlt sich der Kiefer morgens nach dem Aufwachen oft steif und ermüdet an, die Mundöffnung ist eingeschränkt.

Folgende Symptome können durch eine CMD hervorgerufen werden:

  • Schmerzen der Kaumuskulatur durch Knirschen und Pressen der Zähne
  • Kiefergelenkschmerzen und -geräusche
  • Probleme bei der Mundöffnung
  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsschmerz
  • Augensymptome wie Flimmern und Doppelsehen
  • Ohrenschmerzen und -geräusche
  • Schwindel
  • Nackenverspannungen
  • Kloßgefühl
  • Heiserkeit
  • Verspannung der Schulter- und Nackenmuskulatur

Die Behandlung einer CMD erfolgt durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Patient und Physiotherapeut.

Aus physiotherapeutischer Sicht, wird mit folgenden manualtherapeutischen Techniken gearbeitet:

  • Mobilisation des Kiefergelenkes
  • Behandlung der Triggerpunkte (Schmerzpunkte)
  • Relaxation der Kaumuskulatur
  • Mobilisation der Kopfgelenke, HWS, BWS
  • Relaxation der tiefen Nackenmuskulatur und der oberflächlichen Halsmuskulatur
  • Förderung der muskulären Koordination

Die Atemtherapie umfasst die Arbeit mit Atem-und Gewebetechniken zur Verbesserung der Atemfunktion, zum Erlernen einer Physiologischen Atmung, zur Verbesserung der Thoraxbeweglichkeit einschließlich der Beeinflussung der Atemhilfsmuskulatur, z.B bei Asthma bronchiale und obstruktiven Lungenerkrankungen wie COPD und Lungenemphysem.

Bei Mukovizidose, chronische Bronchitiden, z.B. Pneumonien dient sie der Verbesserung des Sekretlösung und Hustentechnik.

Gezielte Maßnahmen in der Atemtherapie.

  • Mobilisierung von Sekret
  • Verbesserung der Sauerstoffaufnahme
  • Stabilisierung bzw. Verbesserung der Lungenfunktion
  • Stärkung der Atemmuskulatur (Atemmuskeltraining)
  • Anleitung zum Training mit Atemgeräten
  • Vermittlung spezieller Hust-und Atemtechniken
  • Angeleitetes Erlernen von ein Übungsprogramm
  • Kraft und Dehnübungen des Brustkorbes

Durchgeführt wird die Atemphysiotherapie von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten.

Wirkungen der Atemtherapie

  • Atemtherapie bietet Ihnen Hilfe bei Husten
  • Sekretansammlungen werden gelöst
  • Die bessere Sauerstoffversorgung verhilft Ihnen dazu, Ihre Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit in der Therapie und Alltag zu steigern.
  • Atemtherapie hilft Ihnen dabei, Ihre Atmung und Atemtechnik nachhaltig zu verbessern.
  • Viele Techniken der Atemtherapie verbessern die Körperwahrnehmung und Entspannung.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen, ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. So dient sie unter anderem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Unterleibs- und/oder Brustkrebsoperationen entstehen können. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßesystem verschoben. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie die klassischen Massagen, bewirken.

Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädische und traumatologische Erkrankungen, die mit einer Schwellung einher gehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserriss etc.). Auch bei Verbrennungen , Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern führt die richtige Anwendung der Mauellen Lymphdrainage zu einem schnellen Therapieerfolg.

Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind herbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, Akute, fieberhafte, bakterielle Entzündung oder ein kardinales Ödem.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie etabliert und wird seitdem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt.

Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure und Physiotherapeuten (seit dem Jahre 1994 werden Krankengymnasten als Physiotherapeuten bezeichnet). Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier Wochen (etwa 180 Unterrichtseinheiten) und ist in den Richtlinien der IKK festgelegt. In Sachen Lymphdrainage haben Deutschland und Österreich eine eindeutige Vorreiterstellung. Selbst in den USA ist diese Therapie noch relativ unbekannt.

Es wurde des öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.

Bei Mukoviszidose verstopft zäher Schleim die Lunge, der  zu einer mangelhaften Sauerstoffversorgung des Körpers führt und einen idealen Nährboden für Bakterien, Pilze und Viren bildet.Die Physiotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Mukoviszidosebehandlung und sollte regelmäßig durchgeführt werden.  Sie  unterstützt durch spezielle Bewegungsübungen und Atemtechniken  eine Lockerung  des Schleims und verringert damit das Auftreten ständiger Entzündungen in der Lunge. Die Patienten erlernen Techniken, die sie zur selbständigen Entfernung des Sekrets (Autogene Drainage nach Chevalier) oder bei erschwerter Atmung und körperlicher Belastung (Lippenbremse) einsetzen können. Eine weitere Aufgabe der Physiotherapie ist die Mobilisation des Brustkorbs. Mit angepassten Übungen, z.B. Drehdehnlagerung, bleibt der Brustkorb beweglich, was für den Krankheitsverlauf ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Kinesio Taping wird seit mehr als 30 Jahren mit großem Erfolg weltweit eingesetzt. Besonders im Profisport wird das Kinesiotape häufig genutzt.

Dabei findet es nicht nur im Sport Einsatz, auch bei z. B. Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Knieproblemen oder sogar als Unterstützung bei der Lymphdrainage. Nur wenige Methoden verfügen über ein solch umfangreiches Behandlungsspektrum.

Kinesio - Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch eine "positive sensorische" Information am Körper.

Ziel der Therapie ist es nicht, Bewegungen einzuschränken, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen, um somit die körpereigenen Heilungsprozesse zu aktivieren. Das Kinesio - Tape besteht aus 100% Baumwolle und ist mit Acryl beschichtet. Das Tape ist wasserresistent und atmungsaktiv.

Das Kinesio - Tape fällt nicht unter die verordnungsfähigen Leistungen und muss somit vom Patienten / in selbst getragen werden. Die Kosten variieren durch den zeitlichen Aufwand und die Menge des verwendeten Materials. Das Kinesio - Tape kann zusammen mit vielen anderen Therapien in einem Therapiekonzept oder auch als eigenständige Behandlung angewandt werden.

Im folgenden einige Beispielfotos:

Kinesiotaping in Kevelaer bei Praxis Corinne van Houtert     Kinesiotaping in Kevelaer bei Praxis Corinne van Houtert     Kinesiotaping in Kevelaer bei Praxis Corinne van Houtert

Von allen Erwachsenen entwickeln 50%-80% im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. Davon haben 40% jährlich wiederkehrend Rückenschmerzen. Diese sind der häufigste Grund für Einschränkungen im Alltag. Die Ursache der Rückenbeschwerden liegt zum größten Teil an einer schlechten Sitzhaltung und eine große Beugebelastung bei alltäglichen Bewegungen.
Die Mc Kenzie Methode ist eine der best erforschten Behandlungskonzepte zur Diagnostik und Therapie der Wirbelsäule.
In der Diagnostik werden die schmerzauslösenden Bewegungen analysiert. Diese werden dann in der Behandlung genutzt. In der Therapie wird die schmerzauslösende Aktivität als eine wiederholte Bewegungsübung ausgeführt. Der Verlauf der Schmerzen wird genauestens beobachtet und bestimmt die weiteren Behandlungseinheiten.
Ziel der Therapie ist, dass der Patient sich mit einfachen Übungen selbst behandeln kann. Reicht Eigenbehandlung nicht aus, kann der Therapeut kurzfristig mit bestimmten Handgriffen unterstützen. Im Vordergrund stehen neben Eigenübungen auch das schulen der Haltungswahrnehmung. Hierdurch wird das Risiko auf ein Rezidiv verringert.

In Folge einer Schwangerschaft, einer Geburt, Übergewicht oder Alterung kann es zu einer Schwäche des Beckenbodens kommen. Dies kann zu vielfältigen  Problemen führen, wie z.B. Belastungsinkontinenz, Senkungen der Blase oder  der Gebärmutter. Eine muskelstärkende Therapie ist in diesem Fall erforderlich.
Voraussetzung eines erfolgreichen Beckenbodentrainings ist die Fähigkeit den Beckenboden wahrzunehmen und diesen isoliert anzuspannen. Ein richtiges und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und wird somit sämtlichen Beckenbodenbeschwerden optimieren.
Ein Beckenbodentraining gehört ebenfalls unerlässlich zur Rehabilitation nach Prostatakrebs Operationen. Durch gezieltes Beckenbodentraining ist bei 90% der Operierten eine Wiederherstellung oder zumindest eine deutliche Verbesserung der Kontinenz zu erreichen. 

Die Dorn Therapie wurde durch den Allgäuer Duiter Dorn entwickelt. Diese koplementärmedizinische manuelle Methode beinhaltet teilweise auch Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Leider konnte die Wirksamkeit bisher wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen werden. Sie soll z.B. behandlungsbedürftige, funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die nicht mehr in Ihrer physiologischen Position stehen, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spielt die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle.

Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organe und Gewebsbereiche versorgen, würden bei der Behandlung gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. 

Wie der Körper Schmerzfreiheit lernt

Die Migräne ist eine Form von Kopfschmerzen. Die Schmerzen sind oft Anfallsartig, Periodisch wiederkehrend und gehen oft mit Übelkeit und Erbrechen einher. Meist werden sie von einer Aura begleitet:

  • Schwindel
  • Falsche Geruchs- und Geschmacksempfindungen
  • Lähmungserscheinungen
  • Sprachstörungen
  • Lichtempfindlichkeiten

Sie kann viele Ursachen haben und vielfältig behandelt werden. Auch langjährig bestehende Migräne kann durch die Therapie nach Kern behandelt werden.

Die Therapie besteht aus einer Manuellen Behandlung, Bewegungsschulung und Mental-Training.

Zum einen werden Schmerzpunkte/Narben etc. im Gesicht und am Schädel behandelt, zum anderen lernt der Patient Selbsthilfemöglichkeiten für Zuhause. Auch Kopfschmerzen nach Traumaten (z.B. OP´s, Schleudertrauma, Stürze etc.) oder Psychosomatische Krankheitsbilder können behandelt werden.

Diese Therapie dient der Behandlung lokal begrenzter Muskelverhärtung (Myogelosen).

Solch schmerzende Muskelpunkte können auch ausstrahlende Schmerzen aus lösen und fern liegende Strukturen beeinflussen.

Diese Myogelosen entstehen durch über- und Fehlbelastung, Haltungsstörungen (z.B. Bandscheibenvorfall).

Triggerpunkte werden durch punktuellen Druck mit den Fingern oder auch Hilfsmitteln behandelt. 

Was ist eine Therapie nach Vojta?

Das Vojtaprinzip, auch die Reflexlokomotion nach Vojta genannt, wurde in den 50er Jahren von Dr. Václav Vojta entwickelt. Er beobachtetet das bestimmte Reize an Rumpf oder Extremitäten bestimmten Körperlagen immer gleiche motorische Reaktionen hervorruft.

Die Steuerungsfähigkeit des Gehirns für Bewegung und Haltung lässt sich auf diese Weise beeinflussen. Wenn die Nervenbahnen blockiert sind, kann mittels Vojta-Therapie das Gehirn angeregt werden „normale/physiologische“ Bewegungsabläufe wie z.B. greifen, aufrichten und laufen ab zu rufen. Angelegte und von Geburt an vorhandene Bewegungsmuster werden aktiviert.

Wie wird die Therapie nach Vojta durchgeführt?

Die Therapie wird in genau definierten Ausgangsstellungen durchgeführt. Gezielte Reize werden an definierte Auslösezonen gesetzt. Dabei werden immer gleiche automatische, motorische Muster wie „Reflexumdrehen“ und „Reflexkriechen“ abgerufen. Es kommt zu einer intensiven, komplexen und koordinierten Aktivierung der Muskulatur.

In Bauch-, Rücken- oder Seitenlage wird ein sanfter Druck auf bestimmte Körperzonen ausgeübt. Diese Reize führen bei Menschen jeden Alters zu der gleichen Muskelaktivität. Das Zentrale Nerven System (ZNS) wird aktiviert, diese Muskeltätigkeit in Spontanmotorik um zu setzen.

Im Gegensatz zu anderen Behandlungen wird der Vojtatherapie keine ….. bewusste Bewegung erzielt, weil dies oftmals mit falschen Bewegungsmustern einhergeht. Vielmehr vermittelt die therapeutische Aktivierung der Reflexlokomotion einen Zugriff über das ZNS.

Wann kann die Therapie nach Vojta eingesetzt werden?

Die Vojtatherapie ist bei fast jeder Haltungs- und Bewegungsstörung einsetzbar:

  • Zentrale Koordinationsstörungen und Asymmetrien im Säuglingsalter
  • Mitbehandlung bei Hüftdysplasien und – -luxationen
  • Mitbehandlung bei Fehlentwicklungen der Füße
  • Bewegungsstörung als Folge von Schädigungen des ZNS, zerebrale und periphere Paresen
  • Erkrankungen der Wirbelsäule z.B. Skoliose
  • Probleme der Atmung, Schluck- und Kaufunktion
  • Probleme des Beckenbodens und der Verdauung oder des Verdauungstraktes

Welche Ausbildung hat ein Vojtatherapeut?

Physiotherapeuten absolvieren eine Einjährige Ausbildung in der Vojtatherapie für Kinder oder für Erwachsene.

Für Vojtetherapie brauchen Sie ein Rezept auf dem die Therapieform Vojta festgelegt ist.

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.vojta.com